Die Schule

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Vom Schulzentrum zur Kooperativen Gesamtschule

Nachdem immer wieder versucht wurde, auf Norderney ein Gymnasium aufzubauen, regte das Asthma- und Allergiezentrum Anfang Mai 1990 ein Antragsverfahren zur Beschulung asthma- und allergiekranker Schüler an. Die Planung sowie die Ausarbeitung und das Konzept des Antrages wurden von Dr. Schetelig vom Asthma- und Allergiezentrum und Oberstudiendirektor Dr. Fiedler vom Ulrichsgymnasium Norden erarbeitet. Ziel war, ab dem Schuljahr 1990/1991 die Schüler auf einem gymnasialen Zweig bis zur Klasse zehn auf der Insel zu unterrichten.

Ende August verdeutlichte der Schulausschuss erneut, wie notwendig ein gymnasialer Zweig sei. Ein Argument war der zeitraubende und störanfällige Schulweg der Norderneyer Gymnasiasten zum Ulrichsgymnasium in Norden. Ferner würde eine Fahrzeit von 1 ½ Stunden benötigt. Zudem fallen die Fährverbindungen bei Niedrigwasser, Sturm oder Eisgang des öfteren aus oder weisen Verspätungen auf. Die Steigerung der Attraktivität der Insel war ein weiteres Argument für die Einrichtung eines solchen Schulzweiges. Doch das Wichtigste an der Sache war, dass die Gymnasiasten des Internats aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Festland fahren konnten.

Der Kultusminister zeigte großes Verständnis für diese inselspezifischen Probleme. Er versprach, sich für die Realisierung der Norderneyer Wünsche einzusetzen. Anfang Dezember wurde dann bei einer Ratssitzung vorgeschlagen, das bisherige Schulzentrum an der Mühle zu Beginn des Schuljahres 1991/92 in eine die 7. bis 10. Jahrgangsstufe umfassende Kooperative Gesamtschule umzuwidmen. Am 18. Dezember wurde bei einer Sitzung des Kreistages für die Einrichtung der KGS grünes Licht gegeben. Zwei Tage später wurde von der Stadt Norderney ein Antrag auf Genehmigung einer Kooperativen Gesamtschule gestellt. Kultusminister Wernstedt stimmte dem Antrag zu – und so wurde am 2. August 1991 die Kooperative Gesamtschule eingeweiht.