30 Jahre Schüleraustausch
Der erste Schüleraustausch mit Miramas wurde im Jahre 1978 durchgeführt. Entstanden aus privaten Kontakten zu einer als Lehrerin in Frankreich lebenden Norderneyerin, hat sich der Schüleraustausch zu einem festen Bestandteil unseres Schullebens entwickelt. Im Laufe der Jahre ist die Anzahl der Deutsch lernenden Schüler in Frankreich leider zurückgegangen. Das führte dazu, dass der Miramas-Austausch ab dem Jahr 1999 nur noch alle zwei Jahre stattfinden konnte. Austauschpartner ist seitdem auch nicht mehr das Collège Albert Camus, sondern das Lycée Jean Cocteau.
Um den Norderneyer Schülern in jedem Jahr einen Austausch anbieten zu können, musste ein zusätzlicher Partner gefunden werden. In den Jahren 1999 und 2001 ergab sich die Möglichkeit eines Austauschs mit dem Collège Falabrègue in St.Bonnet-le-Château ( bei St.Etienne ). Glücklicherweise konnte dann im Jahre 2003 eine weitere regelmäßige Partnerschule gefunden werden: das Collège Henri Guillaumet in Mourmelon-le-Grand ( bei Reims ). Seitdem wird der Austausch im jährlichen Wechsel mit Miramas und Mourmelon durchgeführt.
Während des Austauschs sind die Schüler in Gastfamilien untergebracht und nehmen täglich in einzelnen Stunden am Unterricht ihrer correspondants teil. Darüber hinaus wird ihnen ein Ausflugs- und Besichtigungsprogramm geboten, durch das sie die Stadt und viele Sehenswürdigkeiten der Umgebung kennenlernen und Einblicke in die Lebensweise der Austauschpartner erhalten können. Zum Abschluss der Austauschfahrt ist ein eineinhalbtägiger Aufenthalt in Paris eingeplant.
Im Gegenzug nehmen die Schüler ihren französischen Austauschpartner für zwei Wochen in Norderney auf. Die französischen Schüler nehmen ihrerseits am Unterricht an der KGS teil und lernen die Insel Norderney mit ihren Einrichtungen, das tägliche Leben in den Familien, sowie auf Ausflügen die Region Ostfriesland kennen.
Das Austauschprogramm wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Landkreis Aurich und dem Förderkreis der Norderneyer Schulen unterstützt, so dass die Kosten bisher erfreulich niedrig gehalten werden konnten.