Förderkreisfest 2003

500 reiselustige Gäste begleiteten das Team des Förderkreises Norderneyer Schulen e. V. „Auf dem Weg nach Italien“ Schön ist es, wenn eine Veranstaltung wie das Winterfest des Förderkreises Norderneyer Schulen e.V. jedes Jahr ausverkauft ist. Schöner ist es, wenn das Team des Förderkreises, bestehend aus aktiven Mitgliedern und abendlichen Helfern, auf die Begeisterung und Treue der Besucher und Sponsoren dieses Festes zählen kann. Super ist es, wenn diese Veranstaltung durch Einfallsreichtum und Kreativität der Akteure im schauspielerischen, handwerklichen sowie im organisatorischen Bereich jedes Jahr wieder eine Steigerung erfährt, die schon bald ans Professionelle grenzt. Und die Krönung ist es allerdings, wenn bei einer solchen Veranstaltung auch noch ein Rekordergebnis für unsere Kinder an den Norderneyer Schulen erzielt werden kann! So sollte es auch in diesem Jahr wieder sein. Am 25.01.2003 lud der Verein unter dem Motto „Komm` ein bisschen mit nach Italien“ zum Winterfest in die Aula der KGS-Norderney ein. 500 Gäste kamen und amüsierten sich bis in die frühen Morgenstunden. Die Aula, das Buffet und der Eingangsbereich gestalteten sich dieses Jahr in den Nationalfarben Italiens. :rot, weiß, grün. Ein riesiges Tavernendach hing über der Tanzfläche und das Bühnenbild gestaltete sich aus Motiven Italienischer Städte, in die Wilfried Schlegel das Norderneyer Wahrzeichen als kleines Bilderrätsel mit C(Kap)ri integrierte. In einer kleinen Rede nach dem Einmarsch der Akteure des Abends dankte der „Präsi“ Georg Melles allen insularen Sponsoren und den Sponsoren vom Festland für die Unterstützungen des Förderkreises. Den Schulen Norderneys und der Stadt Norderney sowie deren Mitarbeitern dankte er für die sehr gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Besonders erwähnte Georg Melles das Kollegium der KGS, die, neben drei Elternteilen einen Grossteil der redaktionellen Arbeit für das Schuljahrbuch abwickelt. Hierbei wurden auch die Redaktionsmitglieder einzeln vorgestellt. Bei dem kommissarischen Rektor Jürgen Birnbaum bedankte sich der 1. Vorsitzende für die gute Zusammenarbeit und wünschte dem jetzigen Hauptamtlichen Rector Johannes Terfehr alles Gute für die anstehenden Aufgaben. Besonders erwähnt wurden die Initiatoren der vier Orchesterklassen. Bei den Lehrern Marian Gigla (mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen im Ruhestand) und Reino Mester, der mittlerweile alle vier Orchesterklassen leitet und auch sehr viel private Zeit investiert, bedankte Georg Melles sich im Besonderen. Nach dem Ausmarsch der Akteure spielte die Norderneyer Band „LES OSSIS bis zum ersten Showblock. Wie auch in den vergangenen drei Jahren sorgten die vier Musiker für eine volle Tanzfläche und einen tollen musikalische Rahmen.

Durch den ersten Showteil geleitete die „Rockröhre“ Gianna Nannini (Cornelia Schmidt). Vier Urlauber, die in Italien einen kleinen Italiener Namens „Mario“ trafen eröffneten den Reigen. Danach bekam Dieter Bohlen von Nino de Angelo sein Fett weg. Das Cappuccino nichts für Ostfriesen ist wollte ein Ostfriese mit den Zwischenrufen „ .und was ist mit Tee ?“ festgestellt wissen. Die neueste Mode für Italiener stellte ein kleiner Macho in Form von Feinripp-Unterwäsche vor. Wie es bei den Herren hinter den Kulissen auf dem stillen Örtchen zugeht, mag so manchen sehr verwundert haben. Ebenso die Tatsache, dass nicht alle Ostfriesen dieses Örtchen ohne Hilfe verlassen können Eine in die Tage gekommene Diva in Begleitung eines Akkordeonspielers versuchte anschließend zum Superstar zu aufzusteigen. Montserrat Caballe und Luciano Pavarotti verrieten mit ihrem Duett ihre geheimsten Wünsche und Pinocchio erklärte seinem Vater Gepetto was er machen würde, wenn er ein Junge wär. Danach erschrak eine hektische Putzfrau als fünf Mülleimer zu „Ti Amor“ mitsangen. Einen Ausflug zur letztjährigen Fußballweltmeisterschaft mit der deutschen und der italienischen Nationalmannschaft, begleitet von der Masseurin Marina, einem schimpfenden Flasche-leer-Trappatoni, gefolgt von einem Finale mit den deutschen Fans zu „Wir sind wieder da !“ und „Ein Rudi Völler !“ bildeten den Abschluss des ersten Showblocks. Die Band „LES OSSIS“ aus Norderney überbrückten die Pause bis zum zweiten Showblock. Dunkel wurde es als der zweite Teil der abendlichen Spaßparade begann und 10 Mönche zeigten, dass sie noch andere Dinge können als Kerzen auf die Bühne tragen. Dieses passte Don Camillo (Cornelia Schmidt) der durch diesen zweiten Showblock führte gar nicht. Es half nichts: Der Spaß nahm unaufhörlich seinen Lauf. Adriano Celentano besang Azzurro und ein Tenor stand mit seiner Partnerin zu „Time to say godbeye..“ popelnd auf der Bühne. „Mama Mia !!!.. was für ein Männerballett“ mag so mancher Gast gedacht haben, als sechs Grazien in Formation über die Bühne schwebten. Auch Caterina Valente durfte nicht fehlen und erhielt von den „Balletteusen“ je eine Rose überreicht. Anschließend befreiten zwei Mafiosi eine Gruppe Tänzerinnen aus ihren Tresoren. Sechs Männer aus dem Publikum sollten einer Raumpflegerin die Frage beantworten: “Was hat sie, was ich nicht habe?“ Die Antwort fiel eindeutig aus. Dann lernte ein Außerirdischer vom Planeten „ Blblblblblb…“ einen Erdling in Form einer Tanksäule kennen und wusste seinen Vorgesetzten zu berichten, dass diese ihr bestes Stück beim Schlafen ins Ohr stecken. Das Nächte in Palermo sehr heiß sind besang ein Mafioso mit seinen Helfern. Ihnen folgte ein Liebhaber, der seine Song „Amor“ mit einem defekten Mikrofonständer vortragen musste. Dass zum Abschluss der Show unser Kanzler mit dem Steuersong nicht fehlen durfte versteht sich von selbst. Drei Damen gefolgt von den Akteuren vollendeten zu „Las Ketchup“ den Showteil des Förderkreisfestes.

Wenn man der Begeisterung des Publikums glauben schenken darf, hat es wieder einmal allen Anwesenden super gut gefallen. Die Akteure verabschiedeten sich bis zum kommenden Fest 2004 und wünschten den Gästen einen guten Appetit, denn das Buffet wurde eröffnet. Hier gab es neben Schnitzel und Lachs auch sehr leckere italienische Gerichte wie Lasagne und Antipasti, die von den Förderkreisköchen hergestellt wurden. Auch hier scheint es vielen Gästen sehr gut geschmeckt zu haben. Das Buffet war jedenfalls gut „abgeräumt“. Nach dem Essen gab es für die Gäste noch reichlich Gelegenheit das Tanzbein zu schwingen und den ein oder anderen Tropfen die Kehle herunter rinnen zu lassen. In den frühen Morgenstunden ging ein wieder sehr schöner und harmonischer Abend zu Ende. Alle aktiven Förderkreis-Mitglieder möchten sich an dieser Stelle bei den Gästen, Gönnern, Helfern und vor allen Dingen bei allen Sponsoren des Förderkreises Norderneyer Schulen e. V. für den Abend und für die Unterstützungen auch im Namen der Kinder Norderneys recht herzlich bedanken. Das Fest das ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!!!